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Mehr Qualität durch Kopplung

Die numerische Simulation ist mittlerweile tägliche Praxis in der Produktentwicklung. Die Kopplung mehrerer Simulationen gewinnt immer mehr an Bedeutung, um den wachsenden Anforderungen an die Qualtität von Simulationsergebnissen gerecht zu werden.

Die Arbeiten unter Leitung von Professor Bernd Simeon (Felix-Klein-Zentrum,  TU Kaiserslautern) sollen Modelle und numerische Methoden bereitstellen, mit denen die Kopplung starrer und elastischer Körper simultan und von Anfang an ohne Reduktion realisiert werden kann. In Analogie zu den Arbeiten rund um die elektromagnetische Simulation von Kabelsträngen und elektronischen Steuerelementen müssen dazu numerische Feldlöser mit diskreten Subsystemen, in diesem Fall den differential-algebraischen Starrkörper- und Kraftelementgleichungen, verknüpft werden. Eine wesentliche und neue mathematische Methodik in diesem Bereich besteht in der Kombination von zeitadaptiven DAE-Integratoren mit ortsadaptiven FE-Lösern. Weiterhin ist geplant, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI den Kopplungsansatz auch im Rahmen einer Fahrkomfortoptimierung umzusetzen.



Flexibles Mehrkörpersystem

Es wird angestrebt, eine Toolbox aus verschiedenen Basismodulen bereitzustellen, mit denen die Kopplung elastisch-starr auf mehreren Ebenen umgesetzt werden kann. Zum Test und zur Validierung soll auf Beispiele der Industriepartner zurückgegriffen werden. Ferner ist geplant, anhand einer Fahrkomfortstudie auch das Potential der Designoptimierung in Verbindung mit der gekoppelten Simulation auszuloten.